Veränderung und Krise

Veränderung

Vielleicht hast du einen dieser Sätze schon gehört, ausgesprochen oder lebst ihn leidenschaftlich aus?!

„Das haben wir schon immer so gemacht!“

„Das haben wir noch nie so gemacht!“

„Da könnte ja jeder daher kommen…!“

Gratulation. Dann kennst du bereits die wichtigsten Gründe, oder sollte ich besser sagen Ausreden, warum Veränderung nicht gelingt. Dennoch bringen uns die täglichen Herausforderungen, speziell im unternehmerischen Umfeld, laufend an Weggabelungen, die uns zu Entscheidungen zwingen. Es ist nachvollziehbar, dass dies aus Gründen wie Angst, Unsicherheit, oder Zweifel nicht immer leicht fällt, denn entscheiden heißt verzichten. Oft tragen wir innere Konflikte aus oder kämpfen gegen den inneren Schweinehund, bevor wir die inneren Widerstände überwinden und schließlich die vertraute Komfortzone verlassen.

  • Es fällt mir schwer, Entscheidungen zu treffen.
  • Ich zögere vor dem nächsten (notwendigen) Schritt.
  • Veränderungen beunruhigen mich.
  • Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.
  • Ich habe Angst, (wichtige) Kunden zu verlieren.
  • Ich möchte gern Neues ausprobieren/neue Wege gehen, lasse mich aber leicht verunsichern.
  • An neue Umstände passe ich mich schwer an.
  • Veränderungen verunsichern mich und lassen mich zögern.
  • Neue Methoden/Technologien/Ideen stehe ich skeptisch gegenüber.

Wenn du das Gefühl kennst und für kommende Situationen mehr Sicherheit, Klarheit, Antworten, Lösungen, Selbstvertrauen, Motivation oder Energie brauchst, stehe ich dir gerne zur Seite! Jede Veränderung bietet eine Chance und muss nicht unweigerlich in einer Krise enden. Wenn du dennoch wissen möchtest, wie man durch Krisen kommt, und daraus sogar gestärkt hervorgeht, lies bitte weiter.

„Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“
Gustav Heinemann

Darf ich vorstellen, Resilienz!
Resi…wer??

Lange Zeit wusste ich selbst nicht, welche Bedeutung ich diesem geflügelten Wort zuordnen sollte. Das änderte sich schlagartig an dem Tag, an dem ich mein erstes Buch zum Thema Resilienz in Händen hielt. Beim Lesen merkte ich nach und nach, dass (beinahe) alle beschriebenen Attribute resilienter Menschen auf meine Persönlichkeitsstruktur zutreffen. Seit diesem Zeitpunkt ist Veränderung und der Umgang mit ihr mein absolutes Lieblingsthema. Und tatsächlich, beim Streifzug durch meine eigene Vergangenheit erkannte ich schnell, dass ich schon ziemlich viele Herausforderungen (beruflich und privat) erfolgreich bewältigt habe. Mit diesem Bewusstsein füllt sich mein Rucksack laufend mit positiven Erfahrungen und ich blicke zuversichtlich in die Zukunft.

Um hier keinen falschen Eindruck zu erzeugen: Es geht nicht darum, so wie Superman, unverwundbar zu sein, völlig angstfrei durch’s Leben zu gehen und die Realität auszublenden. Es geht darum, wie wir mit anstehenden Veränderungen (gewollt oder ungewollt) und den damit verbundenen Gefühlen umgehen. Und es geht darum, das Steuerrad unseres Lebens nicht aus der Hand zu geben – egal von welcher Seite der Sturm bläst!

„Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern,
sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern.“
Wilma Thomalla

Dran bleiben lohnt sich!

Resiliente Menschen haben die mentale und psychische Fähigkeit widrige Bedingungen zu überwinden. Gleichzeitig stehen die damit verbundenen Veränderungen nicht als Stolpersteine, sondern als echte Chancen im Fokus!
Und ich weiß wovon ich spreche, denn früher habe ich kaum etwas mehr gehasst als Veränderung!!

Somit eröffnen sich uns jeden Tag unzählige Möglichkeiten, denn Krisen sind alltäglich. Sei es im Privaten oder im Berufsleben. Sie können sowohl plötzlich (schwere Erkankung, Kündigung,…) oder aufgrund veränderter Rahmenbedingungen (Umstruktierung, neue Lebensphase,…) auftreten. Falls wir uns persönlich gerade in einer Phase der Krisenlosigkeit befinden, erinnern uns die Medien, Politiker und sonstigen Interessensgruppen, die von Krisen und den Berichten darüber leben, lautstark daran.

Einfach folgende Wörter (Liste beliebig erweiterbar) mit -krise ergänzen et voilà: (Welt)Wirtschafts-, Finanz-, Arbeitsmarkt-, Flüchtlings-, Währungs-, Entwicklungs-, Sicherheits-,…
Aber alles was zählt ist, wie du persönlich damit umgehst?! Dass ein Ereignis letzlich zu einer Krise wird, bewirkt allerdings nicht das Ereignis selbst. Die persönlichen Grundannahmen und Vorerfahrungen spielen für die Bewertung eine wesentliche Rolle.

Sage JA zu Veränderung

Wege aus einer Krise sind immer mit einer Neuorientierung/einem Neustart verbunden. Irgend etwas ist anders als vorher. Veränderung ist gut und fördert unsere Entwicklung. Natürlich wird jedeR von uns auch immer wieder (im ersten Moment) mit richtig großen Brocken konfrontiert. Um auch das zu schaffen, kann man Resilienz trainieren und aufbauen. Mit professioneller Unterstützung und der richtigen Flughöhe überwindet man aber auch den höchsten Berg! Ich könnte noch stundenlang über Veränderung schwärmen aber am Besten ist, du lässt dich von mir in einem persönlichen Gespräch dafür begeistern 😉
Hier geht’s noch zum Blogbeitrag!