Zwischenmenschliches

Kommunikation…
…oder ein Wunder, dass die Menschheit noch existiert!

Der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte den Grundsatz auf, dass man nicht nicht kommunizieren kann! So ist es auch, denn sogar stumm da sitzen und in die Luft starren ohne zu sprechen löst bei  Beobachtern dieser Situation etwas aus. Und genau dieses etwas ist die größte Falle in der menschlichen Kommunikation. Der Grenzverlauf zwischen objektiver Beobachtung und subjektiver Wahrnehmung kann nicht immer eindeutig gezeichnet werden. Hinzu kommen Interpretationen (von Gesprochenem und Ungesprochenem), die auf ganz persönlichen Vorerfahrungen basieren.

Um es mit dem Nachrichtenquadrat (Schulz von Thun) noch weiter zu verdeutlichen. Die wenigsten von uns werden vor der Artikulation eines Satzes immer aktiv definieren, ob die Nachricht auf der Inhalts-, Appell-, Beziehungs- oder Selbstkundgabeebene abgesetzt wird. Und falls doch, ist noch immer nicht garantiert, dass der Empfänger es auch so versteht. Kurzformel für Kommunikation:

gedacht ≠ gesagt
gesagt ≠ gehört
gehört ≠ verstanden
verstanden ≠ akzeptiert
akzeptiert ≠ getan
getan ≠ gelungen

Für reichlich Konfliktpotenzial ist also gesorgt – beruflich und privat! Führungskräfte sind hier ebenso gefordert wie Team- oder Familienmitglieder. Generationencoaching soll hier als stellvertretendes Beispiel dienen.

Generationencoaching

Ich denke der Bedarf am Thema Generationencoaching ist so alt wie die Menschheit selbst. Es liegt in der Natur des Menschen sich fortzupflanzen und an die folgenden Generation Werte, Wissen und Erfahrungen weiter zu geben. Doch ganz reibungslos funktioniert dies in den seltensten Fällen.

Für Kinder sind die Eltern die ersten Bezugspersonen und die großen Vorbilder. Mit Erreichen der Pubertät beginnt in der Regel jener Prozess, der die Distanz zwischen Kindern und Eltern größer werden lässt. Die meisten Dinge die die Eltern tun sind peinlich; gut gemeinte Ratschläge werden als Durchlaufposten zwischen linkem und rechtem Ohr verbucht. Hier sei das alte Sprichwort „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!“ erwähnt, das durchaus auch zutreffen kann. Es kommt eben immer darauf an, auf welcher Seite der Botschaft man gerade steht 😉 Zusammengefasst – man versucht man im Grunde genommen alles, um nie so wie Vater oder Mutter zu werden… und man artikuliert dies auch immer wieder mehr oder weniger lautstark. Es ist aber auch gut so, denn dies ist nun mal Teil der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Erst im Laufe der Jahre wird man etwas ruhiger und erkennt, dass man in den oben genannten Vorhaben nun doch nicht so erfolgreich war wie erwartet. Man muss sich eingestehen, dass die viel gehassten Muster der Eltern zum Teil 1:1 im eigenen Verhalten manifestiert sind. Aber man findet sich früher oder später damit ab, denn alles war ja vielleicht doch nicht so schlecht oder – positiv formuliert – sogar richtig oder gar gut. Schließlich steht man nun ja selbst auf der „anderen Seite“ der Botschaft. Spätestens wenn sich der Kindersegen eigestellt hat und sich die Rollenwechsel in die nächste Generation vollzogen haben, fällt es uns wie Schuppen von den Augen…

Meine Mädchen gehen den Feldweg hinauf

„Generationen reden verschieden und handeln gleich.“
(Carl Ludwig von Haller)

Die Hauptaufgabe des Coaches sehe ich in diesem Umfeld darin, als „Übersetzer“ zwischen den Generationen zu fungieren und die Sende- und Empfangsfrequenzen auf den jeweils anderen abzustimmen.

Auf zwei Situationen möchte ich, nicht zuletzt aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, beispielhaft hinweisen und Hilfestellung anbieten:

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