Zwischenmenschliches

Kommunikation…
…oder ein Wunder, dass die Menschheit noch existiert!

Der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte den Grundsatz auf, dass man nicht nicht kommunizieren kann! So ist es auch, denn sogar stumm da sitzen und in die Luft starren ohne zu sprechen löst bei  Beobachtern dieser Situation etwas aus. Und genau dieses etwas ist die größte Falle in der menschlichen Kommunikation. Der Grenzverlauf zwischen objektiver Beobachtung und subjektiver Wahrnehmung kann nicht immer eindeutig gezeichnet werden. Hinzu kommen Interpretationen (von Gesprochenem und Ungesprochenem), die auf ganz persönlichen Vorerfahrungen basieren.

Um es mit dem Nachrichtenquadrat (Schulz von Thun) noch weiter zu verdeutlichen. Die wenigsten von uns werden vor der Artikulation eines Satzes immer aktiv definieren, ob die Nachricht auf der Inhalts-, Appell-, Beziehungs- oder Selbstkundgabeebene abgesetzt wird. Und falls doch, ist noch immer nicht garantiert, dass der Empfänger es auch so versteht. Kurzformel für Kommunikation:

gedacht ≠ gesagt
gesagt ≠ gehört
gehört ≠ verstanden
verstanden ≠ akzeptiert
akzeptiert ≠ getan
getan ≠ gelungen

Für reichlich Konfliktpotenzial ist also gesorgt, sowohl im Unternehmen, als auch im privaten Umfeld! Führungskräfte sind hier ebenso gefordert wie Team- oder Familienmitglieder.

Kommunikation und Konflikt

Konflikte entstehen da, wo Menschen aufeinander treffen. Gerade in Unternehmen stellt Kommunikation und Zusammenarbeit eine besondere Herausforderung dar. Wenn auch nicht alle beste Freunde sein müssen, so geht es doch darum, sich auf dem selben Level von Toleranz, Wertschätzung und Umgangsformen zu bewegen. Das Spektrum, das es auszuloten und für das es ein Gleichgewicht zu finden gilt, bewegt sich von Kuschelkurs und Selbstbetrug bis Ignoranz und Mobbing.

Wenn eine oder mehrere der nachstehenden oder ähnlicher Aussagen auf dein Unternehmen/Arbeitsumfeld zutreffen, macht es durchaus Sinn, einen Termin mit mir zu vereinbaren und einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Meine Mädchen gehen den Feldweg hinauf
  • Die Zusammenarbeit innerhalb meines Teams könnte besser sein.
  • Es gibt Probleme mit anderen Abteilungen.
  • Ich fühle mich (vom Chef / von MitarbeiterInnen) nicht verstanden.
  • Wenn ich den/die schon sehe, ist mein Tag gelaufen.
  • Ich weiß nicht, wie ich im „Störenfrieden/Quertreibern/Minderleistern“ umgehen soll.
  • Als VorgesetzteR darf ich keine Schwäche zeigen.
  • Wie sag ich das bloß meinen KundInnen/MitarbeiterInnen/Chefs?
  • Meine Ideen oder Vorschläge werden nicht gehört.
  • Ich möchte mit allen im Büro/in der Abteilung/in der Firma gut auskommen.
  • Ich fühle mich ausgegrenzt, weil ich Dinge anspreche, die mich stören oder aus meiner Sicht verbessert werden könnten.
  • Die Jungen/Neuen haben ja keine Ahnung.
  • Bei uns läuft die Zusammenarbeit reibungslos.
  • Ich weiß nicht, wie ich mich in dieser Situation gegenüber X/Y verhalten soll.
  • Andere Meinungen/Ideen kann ich nicht akzeptieren, denn sie untergraben meine Autorität.
  • Wenn ich an die morgige Präsentation denke, bekomme ich Magenschmerzen.
  • Private Probleme/Angelegenheiten haben in der Firma nichts verloren.

 

Generationenkonflikte

Bei Unternehmensnachfolgen kann es zu gravierenden Konflikten zwischen Übergeber und Übernehmer kommen. Bei genauerem Hinsehen und professioneller Begleitung stellt sich aber oftmals heraus, dass die jeweiligen Vorstellungen gar nicht so weit auseinander liegen.

„Generationen reden verschieden und handeln gleich.“
Carl Ludwig von Haller

Meine Hauptaufgabe als Coach in diesem Spannungsfeld Kommunikation und Konflikt sehe ich darin, als „Übersetzer“ (zwischen den Generationen) zu fungieren und die Sende- und Empfangsfrequenzen auf den jeweils anderen abzustimmen.

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