FAQ’s

Warum sollte ich Coaching in Anspruch nehmen und was soll es mir nützen?

Coaching funktioniert in einem partnerschaftlichen Prozess. Im Zentrum steht die Frage ob eine externe Zusammenarbeit und das Zulassen neuer Perspektiven mich meinen gesteckten Zielen näher bringen. Damit direkt verbunden ist die nötige Bereitschaft Zeit und Energie zu investieren, um auch tatsächlich die gewünschten Veränderung herbeizuführen.

Coaching stellt oftmals die große Herausforderung dar, sich mit den eigenen Werten, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen kritisch auseinanderzusetzen, sie zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu ändern. Hat man aber erst einmal die eigene „Komfortzone“ verlassen und erfahren welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben, wird man für seine Bemühungen reichlich belohnt. Von diesem Moment an schränken Herausforderungen nicht mehr ein oder beängstigen, sondern werden als Sprungbrett zur Weiterentwicklung empfunden!

Was ist der Unterschied zu anderen Disziplinen?

Professionelles Coaching setzt seinen Schwerpunkt auf klare Zielsetzung, Ergebniserreichung und persönlicher Weiterentwicklung.

(Psycho)therapie: Ein zentraler Unterschied zum Coaching besteht darin, dass (Psycho)therapie zur Diagnose und Behandlung/Heilung von (psychischen) Krankheiten dient. Während Therapie sich eher mit der Vergangenheit und der Gegenwart beschäftigt, fokussiert Coaching auf zukunftsorientierten Ergebnissen.
Beratung: Personen und Unternehmen ziehen Berater (Consulter) heran um fachliche Expertise einzuholen. Von einem Berater wird erwartet, Probleme zu erkennen und passende Lösungsansätze zu erarbeiten. Coaching schafft passende Rahmenbedingungen und unterstützt Personen und Unternehmen dabei, Lösungen selbst zu erarbeiten.
Training: Bei Trainings geben im Wesentlichen der/die TrainerInnen Inhalte und Ziele sowie die Arbeitsweise vor. Ein Coach erarbeitet gemeinsam mit dem Coachee [= gecoachte Person] individuelle Ziele und gibt bei deren Erreichung flexible Unterstützung.

Gibt es typische Coachinganlässe?

Es gibt vielerlei Gründe warum Einzelpersonen oder Gruppen (beruflich oder privat) Coaching in Anspruch nehmen. Einige davon können sein.

  • Ich habe so viele Ideen, komme aber einfach nicht in die Umsetzung.
  • Ich fühle mich unsicher oder alleine gelassen bei (wichtigen) Entscheidungen.
  • Ich brauche schnelle Lösungen für meine Probleme.
  • Es gibt Probleme oder Konflikte in meinem Team/meiner Abteilung.
  • Ich fühle mich überfordert und komme auch nach der Arbeit oder am Wochenende nicht zur Ruhe.
  • Gegenüber meinen MitarbeiterInnen darf ich keine Schwäche zeigen.
  • Veränderungen machen mich unsicher und lassen mich zögern.
  • Mich beschäftigt (seit Längerem) eine oder mehrere Fragen und ich komme zu keinen Antworten.
  • Ich weiß nicht, wo ich zuerst anfangen soll.
  • Ohne mich läuft der Laden sowieso nicht.
  • Manchmal würde ich am Liebsten alles hinschmeissen.
  • Was hilft mir eine (langfristige) Planung? Ich muss flexibel sein und weiß ja nicht einmal, was morgen sein wird.
Wie startet Coaching?

Coaching beginnt mit einem persönlichen Gespräch, das sowohl inhaltliche Schwerpunkte aber auch technische Rahmenbedingungen umfasst. Es wird über das erhoffte Ergebnis am Ende des Coachingprozesses, genauso wie über Möglichkeiten und Herausforderungen auf dem Weg dahin gesprochen. Gleich zu Beginn sollten auch Punkte wie, Art und voraussichtliche Dauer (abhängig von den vereinbarten Zielsetzungen) der Zusammenarbeit besprochen werden.

Die Chemie muss stimmen!

Über all dem steht aber, sich beim (unverbindlichen) Erstgespräch ein Bild von seinem Gegenüber zu machen und für sich zu entscheiden, ob ein vertrauensvolles Verhältnis möglich ist. Dies ist für beide Seiten enorm wichtig und Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Fragen und aufkommende Bedenken sollten stets –auch während der Zusammenarbeit – offen und ehrlich angesprochen werden.

Wie lange dauert die Zusammenarbeit?

Die Länge des Coachingprozesses hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht als Standardwert definiert werden. Individuelle Bedürfnisse, Komplexität und Zeithorizont der gesetzten Ziele, Arbeitsweise der gecoachten Person [= Coachee] sowie finanzielle Rahmenbedingungen sind nur einige Beispiele, die die Dauer der Zusammenarbeit bestimmen.

Wie kann man den erzielten Erfolg messen?

Zum einen gibt es quantitative Messmethoden. Dies sind beispielsweise Kennzahlen, die auch schon vor Beginn des Coachingprozesses gemessen wurden oder gar den Anlass für Coaching gegeben haben. Aber auch die zu Beginn vereinbarten Ziele stellen eine leicht messbare Größe dar.

Zum anderen kann man anhand subjektiver Erhebung die Zielerreichung messen. Dazu gehören Selbsteinschätzung der gemachten Entwicklung, Änderung von Denk- und Handlungsmustern sowie erweiterte Fähigkeiten und (zurückgewonnene) Sicherheit.